Wort und Musik in der Fastenzeit

Wort und Musik zur Fastenzeit 

Liebe Schwestern und Brüder! 

Seit dem Heiligen Abend befinden wir uns im heiligen Jahr, welches Papst Franziskus in Rom eröffnet hat. Er hat dieses Jahr unter das Leitwort „Pilger der Hoffnung“ gestellt. Mit der Fastenzeit begeben auch wir uns auf einen Pilgerweg hin zum großen „Hoffnungsfest“ unseres Glaubens.  
Die Tage der Fastenzeit laden uns somit ein innezuhalten und zu fragen, wo wir noch mehr aus der österlichen Hoffnung leben können. Um dieser Frage noch besser auf die Spur zu kommen, sind Sie eingeladen, die Angebote der Pfarrei in der österlichen Fasten- und Bußzeit wahrzunehmen. Auf eines dieser Angebote möchte ich Sie jetzt schon besonders hinweisen:  
Im Rahmen des Formates „Wort und Musik zur Fastenzeit“ sind Sie eingeladen, sich zu besinnen. Wir wollen uns auf eine spirituelle und musikalische Reise begeben und verschiedenen Personen auf dem Kreuzweg Jesu näher kennenlernen. Konnten diese Figuren nach dem Erlebten und Erfahrenen Pilger der Hoffnung werden? Haben sie doch dem Grauen des Todes Jesu ins Angesicht geblickt. Mehr als 2000 Jahre nach den Ereignissen wissen wir, dass sie Pilger und Künder der Hoffnung wurden.  Im Hören auf die Schrift und beim Nachdenken über das Gehörte wollen auch wir uns fragen, wo und wann wir mit allem was wir er- und durchleben, Pilger und Künder der Frohen Botschaft werden können. Solche Zeugen und Vorbilder begegnen uns aber nicht nur in der Heiligen Schrift. Auch die Musik kennt große Komponisten, die ihr Leben in der Musik verarbeiteten und ihrer Hoffnung Ausdruck verliehen. Denken wir bspw. an Johann Sebastian Bach, der die meisten seiner Kinder zu betrauern hatte. Seine Trauer, sein Fragen fand Ausdruck in seiner Musik, die zum Nachdenken über die letzten Dinge anregt und doch auch immer den hoffnungsvollen Blick auf Gott hin öffnet. Oder denken wir an das große Requiem von Mozart. Freilich verarbeitet Mozart hier den herannahenden Tod, doch dieses Meisterwerk ist auch ein Zeugnis für die Schönheit und vor allem die gute Vorsehung des Schöpfers. Beide Zeugnisse, die Schrift mit den Zeitzeugen der Passion und die gläubigen Künstler, die der Botschaft ihren wohl schönsten Ausdruck verliehen, wollen auch uns animieren, nicht am irdischen zu verzweifeln, sondern den hoffnungsvollen Blick auf das rettende Handeln Gottes in seinem Sohn zu blicken. 
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit uns an folgenden Terminen auf diese Spurensuche machen würden: 

09. März 18:00 Uhr St. Peter und Paul Losheim 
16. März 18:00 Uhr St. Peter und Paul Losheim 
30. März 18:00 Uhr St. Peter und Paul Losheim 

Ihr Kantor Lukas Schmidt Pastor Christian Josef Kossmann